· Pressespiegel

Küken machen Kinder zu kleinen Naturforschern

Bild zeigt mehrere Kinderhände die ein gerade geschlüpftes Kücken haltenFoto Corinna Graupe
Die Kinder der DRK-Kita „Biene Maja“ in Güstrow kümmern sich behutsam um ein Küken.
Bild zeigt einen Blick in einen Brutkasten. Es liegen ca. 20 Hühnereier und in der Mitte ist das erste Kücken bereits geschlüpft.Foto Corinna Graupe
Die Kinder der DRK-Kita „Biene Maja“ in Güstrow konnten mitverfolgen, wie aus Eiern Küken schlüpfen.
Bild zeigt die geschlüpften Kücken in einer Auslaufkiste mit Sägespänen gefüllt. Es sind 4 gelbliche, 6 schwarze und ein gesprenkeltes KükenFoto Corinna Graupe
Ei ist nicht gleich Ei: Die Kita-Kinder in Güstrow bestaunen, wie unterschiedlich die Küken aussehen.

Nordkurier online 31.03.2026 von Stefanie Milius

In der Kita „Biene Maja“ in Güstrow erleben Kinder, wie aus Eiern Küken schlüpfen. Dabei lernen sie Empathie, Verantwortung und die Vielfalt der Natur.

In der Kita „Biene Maja“ in Güstrow stand in den vergangenen Wochen ein besonderes Naturerlebnis im Mittelpunkt: die Entwicklung vom Ei zum Küken. Mit Neugier begleiteten die Kinder Tag für Tag, wie aus scheinbar unscheinbaren Eiern neues Leben entsteht.

Kinder lernen Verantwortung mit tiergestützter Pädagogik

Das Projekt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sei Teil der tiergestützten pädagogischen Arbeit der Einrichtung, informiert der DRK-Kreisverband. „Dabei lernen die Kinder durch den direkten Kontakt mit Tieren, Verantwortung zu übernehmen, Empathie zu entwickeln und achtsam mit Lebewesen umzugehen“, erklärt Kita-Mitarbeiterin Corinna Graupe.

Vom ersten Riss bis zum Schlüpfen der Küken

Bereits zu Beginn beobachteten die Kinder die Eier vorsichtig im Brutkasten und überprüften täglich, ob sich Veränderungen zeigten. Dabei sprachen sie gemeinsam darüber, wie Küken im Ei heranwachsen und welche Bedingungen dafür nötig sind. Mit der Zeit zeigten sich die ersten kleinen Risse in den Eierschalen, und die Kinder konnten das Schlüpfen der Tiere verfolgen. Einige durften den Küken Namen geben.

Die Kinder hatten zudem die Möglichkeit, die Unterschiede zwischen den einzelnen Küken zu erkennen und so die Vielfalt der Natur kennenzulernen. „Dieses Erlebnis hat die Kinder nachhaltig beeindruckt“, sagt Corinna Graupe. Das gemeinsame Staunen und Beobachten werde ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.