Güstrow, 13. 03. 2026
In einem Pflegeheim, wie dem DRK-Seniorenzentrum in Teterow, geht es selbstredend, um eine hervorragende pflegerische Versorgung, um die Stärkung und den Erhalt von Fähigkeit, aber
auch darum gesehen zu werden. Die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen zu erkennen und Wünsche zu erfüllen, ist Aufgabe der fachkundigen Mitarbeitenden und im Fall von Bewohnerin Wilma Eggert haben die DRK-Mitarbeitenden alles daran gesetzt, dass Sie – trotz Einschränkungen – den aufkommenden Frühling unmittelbar erleben durfte.
Wie so viele hatte Wilma Eggert den Wunsch nach draußen zu gehen. Nach einem langen Winter die frühlingshafte Luft zu genießen, die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und die ersten Frühblüher zu entdecken. Doch für jemanden, der sein Bett nicht mehr aus eigener Kraft verlassen kann und für den selbst das Sitzen im Rollstuhl zu anstrengend geworden ist, rückt die Erfüllung dieses bescheidenen Wunsches oft in weite Ferne. In einer gemeinsamen Aktion des Pflegeteams wurde das Unmögliche möglich gemacht. Mit vereinten Kräften wurde ihr
Pflegebett vorsichtig durch die Gänge, in den Fahrstuhl und schließlich durch die großen Glastüren hinaus in die Parkanlage der DRK-Einrichtung geschoben.
Gemeinsam mit den DRK-Mitarbeitenden und sogar ihrer Tochter Kerstin Pieschkalski, konnte Wilma Eggert noch einmal einen der ersten warmen Tage des Jahres an der frischen Luft erleben. „In der Palliativversorgung zählen nicht die großen medizinischen Apparate, sondern die Erfüllung der kleinsten, tiefsten Wünsche“, berichtet Daniela Blaubach, die diesen Ausflug ins Grüne gemeinsam mit vielen anderen Mitarbeitenden möglich machte und ergänzt: „Dort, inmitten der blühenden Frühlingsrabatten, fand Frau Eggert ihren Platz in der Sonne.“
Bildunterschrift:
Einen Ausflug ins Grüne ermöglichten die DRK-Mitarbeitenden Lara Holz und Daniela Blaubach (v.l.) aus dem DRK-Seniorenzentrum in Teterow ihrer Bewohnerin Wilma Eggert gemeinsam mit Tochter Kerstin Pieschkalski und der Unterstützung vieler weiter Mitarbeitender. Foto: Ines Kubiak
