In der Kita „Biene Maja“ in Güstrow erleben Kinder, wie aus Eiern Küken schlüpfen. Dabei lernen sie Empathie, Verantwortung und die Vielfalt der Natur.
In der Kita „Biene Maja“ in Güstrow stand in den vergangenen Wochen ein besonderes Naturerlebnis im Mittelpunkt: die Entwicklung vom Ei zum Küken. Mit Neugier begleiteten die Kinder Tag für Tag, wie aus scheinbar unscheinbaren Eiern neues Leben entsteht.
Kinder lernen Verantwortung mit tiergestützter Pädagogik
Das Projekt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sei Teil der tiergestützten pädagogischen Arbeit der Einrichtung, informiert der DRK-Kreisverband. „Dabei lernen die Kinder durch den direkten Kontakt mit Tieren, Verantwortung zu übernehmen, Empathie zu entwickeln und achtsam mit Lebewesen umzugehen“, erklärt Kita-Mitarbeiterin Corinna Graupe.
Vom ersten Riss bis zum Schlüpfen der Küken
Bereits zu Beginn beobachteten die Kinder die Eier vorsichtig im Brutkasten und überprüften täglich, ob sich Veränderungen zeigten. Dabei sprachen sie gemeinsam darüber, wie Küken im Ei heranwachsen und welche Bedingungen dafür nötig sind. Mit der Zeit zeigten sich die ersten kleinen Risse in den Eierschalen, und die Kinder konnten das Schlüpfen der Tiere verfolgen. Einige durften den Küken Namen geben.
Die Kinder hatten zudem die Möglichkeit, die Unterschiede zwischen den einzelnen Küken zu erkennen und so die Vielfalt der Natur kennenzulernen. „Dieses Erlebnis hat die Kinder nachhaltig beeindruckt“, sagt Corinna Graupe. Das gemeinsame Staunen und Beobachten werde ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.


