Foto: A. Zelck / DRKS
RettungsdienstRettungsdienst

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Rettungsdienst im Landkreis Rostock

Bild zeigt Herrn Andreas Bojarra

Ansprechpartner Rettungsdienst Güstrow gGmbH

Herr
Andreas Bojarra

Geschäftsführer

Tel: 03843 69 49 27
Fax: 03843 69 49727
a.bojarra(at)drk-guestrow.de

Hagemeisterstr. 5
18273 Güstrow

Deutsches Rotes Kreuz Rettungsdienst Güstrow gGmbH

Wir sind eine nach
ISO 9001:2008
und MAAS-BGW
zertifizierte Rettungsdienst gGmbH.

Der Rettungsdienst im Land Mecklenburg/Vorpommern wird auf der Basis des Rettungsdienstgesetzes Mecklenburg-Vorpommern (RDG M-V) vom 9. Februar 2015 durchgeführt. Träger des Rettungsdienstes sind die Landkreise und kreisfreien Städte, die sich zur Durchführung der Hilfe Dritter bedienen können.
Die DRK Rettungsdienst Güstrow gGmbH betreibt im Auftrag des Landkreises Rostock 6 Rettungswachen und ist an der Absicherung der Luftrettungsstation „Christoph 34“ und des Notarztstützpunktes Altkalen beteiligt.
Die Standorte der Rettungswachen sind Bützow, Güstrow Süd und West, Teterow, Gnoien und Krakow am See. Die Luftrettungsstation „Christoph 34“ befindet sich ebenfalls in Güstrow.
An den Krankenhäusern in Bützow, Güstrow und Teterow und am Notarztstützpunkt Altkalen sind je ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) stationiert, das rund um die Uhr mit einem Notarzt und mit einem Notfallsanitäter/Rettungsassistenten der DRK Rettungsdienst Güstrow gGmbH besetzt ist.
In unseren Rettungswachen stehen 6 Rettungstransportwagen (RTW) für die Notfallrettung täglich 24 Stunden bereit.
Der gesamte Krankentransport im südlichen Teil des Landkreises Rostock wird von uns sichergestellt. Dafür sind von Montag bis Freitag 2 Krankentransportwagen (KTW) im Einsatz.

Bild zeigt Frau Karin Rhein

Ansprechpartner Rettungswachenbereich Bützow

Frau
Karin Rhein

Am Ausfall 53 a
18246 Bützow

Tel.: 038461 23 35
rw-buetzow(at)drk-guestrow.de

Darüber hinaus wird in den Rettungswachen Bützow und Teterow Montag bis Freitag am Tage und in Güstrow täglich von 06:00 - 23:00 Uhr je ein Mehrzweckfahrzeug (MZF) bereitgestellt. Dieses kann im Bedarfsfall sowohl in der Notfallrettung als auch im Krankentransport eingesetzt werden.
Der Rettungstransporthubschrauber (RTH) "Christoph 34" ist neben dem Piloten mit einem Notarzt und einem Notfallsanitäter/Rettungsassistent von der DRK Rettungsdienst Güstrow gGmbH, der über die Zusatzausbildung „Luftrettung“ (HEMS - Crew - Member) verfügt, besetzt. Der RTH ist bei entsprechendem Flugwetter täglich bis zum Sonnenuntergang im Einsatz. Dienstbeginn ist in den Sommermonaten um 06.30 Uhr und in den Wintermonaten eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang

Welche Ziele hat der Rettungsdienst?

Ziel des Rettungsdienstes ist die flächendeckende optimale Versorgung der Patienten im Einsatzgebiet.

Bild zeigt Herrn Alexander Henkel

Ansprechpartner Rettungswachenbereich Güstrow

Herr
Alexander Henkel

Tel: 03843 69 49 19

a.henkel(at)drk-guestrow.de

Hagemeisterstr. 5
18273 Güstrow

Was ist Rettungsdienst?

Bild zeigt die Rettungswagen der Rettungsdienst Güstrow gGmbH
Rettungswagen der Rettungsdienst Güstrow gGmbH

Bestandteile sind die Notfallrettung und der Krankentransport.
Der Krankentransport beinhaltet die Betreuung und den Transport von kranken, verletzten oder hilfsbedürftigen Personen, die nicht Notfallpatienten sind. Die Notfallrettung umfasst die Durchführung lebensrettender Maßnahmen bei Notfallpatienten, die Herstellung der Transportfähigkeit und die Beförderung in ein für die weitere Versorgung geeignetes Krankenhaus.

Dabei arbeitet der Rettungsdienst eng mit anderen unterstützenden Fachdiensten des DRK, wie z.B. mit der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Rettung, dem Kriseninterventionsdienst (KID), den Einheiten des Katastrophenschutzes (Sanitätszug und Betreuungszug) und der Wasserwacht zusammen.

Was ist vor Ort zu tun?

Der Ablauf aller Hilfeleistungen nach einem Notfall wird „Rettungskette“ genannt. Sie besteht aus den fünf Gliedern: Sofortmaßnahmen, Notruf, Erste Hilfe, Rettungsdienst und Krankenhaus. Ziel ist es, einem Betroffenen bereits am Notfallort die notwendige Hilfe zu leisten und sicherzustellen, dass er innerhalb kürzester Zeit in ärztliche Behandlung gelangt. Die Ersthelfer werden im Bereich der ersten drei "Kettenglieder" tätig und haben u. a. die Aufgabe, solange alles Notwendige zu tun, bis Fachpersonal zur Stelle ist.

Bild zeigt Herrn Jörg Krüger

Ansprechpartner Rettungswachenbereich Teterow

Herr
Jörg Krüger

Tel: 03996 17 21 36
Fax: 03843 69 49727
rw-teterow(at)drk-guestrow.de

Goethestr. 19
17166 Teterow

Wie funktioniert die Rettungskette?

Bild zeigt die Veranschaulichung der Rettungskette
Veranschaulichung der Rettungskette

Mit dem Begriff der Rettungskette wird die Bedeutung der Laienhelfer in der Ersten Hilfe verdeutlicht.
Das Ineinandergreifen der einzelnen Maßnahmen bei der Hilfeleistung wird am Bild einer Kette beschrieben. Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Daher ist es besonders wichtig, dass die ersten 2 Glieder gut funktionieren. In diesen 2 Gliedern nämlich kann der Ersthelfer alleine oder mit mehreren tätig werden und somit ein Optimum an Versorgung, entsprechend seiner Fähigkeiten, für den Patienten garantieren.

Wie verhalte ich mich in einer Notfallsituation?

Bei Beobachtung des Notfallgeschehens oder im Moment des Hinzukommens zum Notfallort bietet sich dem Zuschauer, je nach Art und Größe, ein mehr oder weniger erschreckendes Bild. Aufregung und Angst müssen überwunden werden. Das gilt für den Notfallpatienten ebenso wie für den Ersthelfer. Das bedeutet zunächst:
! Ruhe bewahren !
Nutzen Sie Ihre Sinne und verschaffen Sie sich einen Überblick über Ausmaß und Umfang der Notfallsituation. Mit gesundem Menschenverstand, durch Sehen, Hören und Fühlen, lassen sich bestehende oder drohende Gefahren einschätzen, konkrete Möglichkeiten der Ersten Hilfe schnell ermitteln und nahezu ohne Hilfsmittel umsetzen.
Jeder Notfallsituation ist zu begegnen durch:
Erkennen...
dessen, was geschehen ist - anhand der vorgefundenen Situation sowie einzelner oder zusammen auftretender Erkennungszeichen.
Beurteilen...
und Einschätzen der Notfallsituation und der Möglichkeiten zu konkreter Hilfsleistung unter Berücksichtigung der Gefahren für Notfallpatienten, Ersthelfer und unbeteiligte Personen.
Handeln...
nach den anerkannten Grundsätzen der im Erste - Hilfe - Lehrgang erlernten und trainierten Maßnahmen.

Bild zeigt Herrn Tom Langosch

Beauftragter für die Medizinproduktesicherheit

Herr
Tom Langosch

Sicherheitsbeauftragter-MPG-RD-gGmbH(at)drk-guestrow.de

Welche Aufgabe hat die Leitstelle?

Immer wenn der Zustand eines Betroffenen unklar oder ganz offensichtlich lebensbedrohlich ist, muss sofort der Notruf 112 gewählt werden.
Dieser Notruf kann von jedem Ort des Landkreises gebührenfrei und ohne Vorwahl genutzt werden. Die Rettungsleitstelle in Bad Doberan ist eine integrierte Leitstelle und somit zuständig für die Disposition der Notfallrettung, des Krankentransportes und der Feuerwehren. Betreiber ist der Landkreis Rostock.
Ob medizinischer Notfall, Feuer, Hochwasser oder Sturm, die Rettungsleitstelle ist Anlaufstelle für alle in Not geratenen und hilfesuchenden Menschen.
Wenn kein Notfall vorliegt wählen sie: 
+49 38203-62428 oder +49 38203-62505 oder +49 38203-62169

Welche Rettungsmittel gibt es?

Bild zeigt die Staffel der Einsatzfahrzeuge
Staffel der Einsatzfahrzeuge

Rettungsfahrzeuge sind Kraftfahrzeuge mit bestimmter medizinischer und technischer Ausstattung, in denen Notfallpatienten und Nicht-Notfallpatienten versorgt werden können. Rettungsfahrzeuge unterliegen den technischen Anforderungen, die durch den Normenausschuss Rettungsdienst und Krankenhaus erarbeitet werden und der DIN EN 1789.
Im Landkreis Rostock werden die Rettungsmittel Krankentransportwagen (KTW), Mehrzweckfahrzeuge (MZF), Rettungstransportwagen (RTW), Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und der Rettungstransporthubschrauber (RTH) eingesetzt.
Die Ausrüstung der RTW dient der Herstellung und Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit von Notfallpatienten vor und während des Transports.
KTW sind grundsätzlich für den Transport von Nicht-Notfallpatienten bestimmt.
Ein Notarztwagen (NAW) ist ein mit einem Notarzt besetzter RTW, der ggf. besonders ausgerüstet ist.
Ein NEF - DIN 75 079 ist ein besonders ausgerüsteter Pkw zum Transport des Notarztes.
Ein Rettungstransporthubschrauber ist wie ein NAW ausgerüstet

Bild zeigt Herrn Gunnar Steinbrink

Vorsitzender des Betriebsrates der Rettungsdienst gGmbH

Herr
Gunnar Steinbrink

Büro: Plauer Straße 4
18273 Güstrow

Tel. 03843 4029990
Mobil: 0173 3743194

Betriebsrat-RD-gGmbH(at)drk-guestrow.de

Warum kommen bei den meisten Einsätzen 2 Fahrzeuge zum Einsatz?

Geht ein Notruf in der Kreisleitstelle ein und diese entscheidet, dass auch der Einsatz eines Notarztes erforderlich ist, werden im Landkreis Rostock in jedem Fall zwei Fahrzeuge parallel zum Notfall- bzw. Unfallort geschickt. Das betrifft eines der NEF und den RTW, der zum Notfallort am nächsten gelegenen Rettungswache. Ergänzend kommt der RTH immer dann zum Einsatz, wenn am Notfallort ein Notarzt benötigt wird und der Hubschrauber schneller am Ort sein kann, als ein bodengebundenes Rettungsmittel. Also nicht wie häufig angenommen, wenn der Notfall besonders schwer ist. Dieses Zusammentreffen von RTW und NEF oder Hubschrauber vor Ort nennt man Rendezvoussystem. Der zuerst Eintreffende beginnt mit der Versorgung des Patienten. Dies hat den Vorteil, dass im südlichen Teil unseres Landkreises 4-5 Notärzte den Einsatzbereich von 7 Rettungswachen absichern.

Als Oma ihren Herzinfarkt hatte, waren die mit fünf Leuten da - ist denn so viel Aufwand notwendig?

Bevor jemand verantwortlich im Rettungsdienst eingesetzt wird, muss er dort erst einmal als "3. Mann" (Azubi/Praktikant) mitarbeiten. Deshalb ist der Rettungswagen häufig mit drei Besatzungsmitgliedern besetzt. Wenn am Notfallort ein Notarzt benötigt wird, kommen noch einmal zwei Personen dazu (Notarzt und Notfallsanitäter/Rettungsassistent), das sind dann zusammen fünf Personen. Auch angehende Notärzte müssen zunächst als Praktikanten bei erfahrenen Notärzten mitfahren. So kann es passieren, dass bis zu sechs Rettungsdienst-Mitarbeiter beim Patienten eintreffen.

Der Rettungsdienst hat bei einem Verkehrsunfall so lange herumgestanden, statt sofort ins Krankenhaus zu fahren - warum?

In Deutschland ist es üblich, zunächst den Patienten zu behandeln und ihn erst dann zu transportieren. Man spricht davon, die Transportfähigkeit herzustellen, d.h., es wird dafür gesorgt, dass der Blutdruck wieder normale Werte annimmt, Brüche fixiert, Schmerzen bekämpft werden und der Patient mit Sauerstoff versorgt wird. Diese Hilfe kann nicht während des Transports geleistet werden, da dies für den Patienten zu gefährlich wäre.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem Notarzt und dem ärztlichen Notdienst?

Bild zeigt einen RTH - Rettungstransporthubschrauber
RTH - Rettungstransporthubschrauber

Der Notarzt ist Teil des Rettungsdienstes und wird genau wie dieser alarmiert. Er kommt mit Blaulicht und Horn mit dem NEF oder RTH zur Einsatzstelle, um dort mit den Notfallsanitätern/Rettungsassistenten und Rettungssanitätern die Versorgung des Patienten aufzunehmen. Notärzte haben eine besondere Zusatzausbildung für den Rettungsdienst, sind also Fachleute für Notfallmedizin.
Der ärztliche Notdienst ist der Bereitschaftsdienst der Kassenärzte. Diese sind dazu verpflichtet, auch außerhalb der Öffnungszeiten der Arztpraxen Patienten zu behandeln. Alle Ärzte mit Kassenzulassung müssen daran teilnehmen, also auch Kinderärzte, Gynäkologen, HNO-Ärzte usw. Der ärztliche Notdienst ist nur für nicht dringende Fälle (fiebrige Erkältung usw.) vorgesehen, nicht für Notfälle. Er kommt in der Regel mit einem normalen PKW innerhalb von 30 Minuten bis zu mehreren Stunden. Die Rufnummer des ärztlichen Notdienstes ist im Telefonbuch unter "Arztrufzentrale", "Ärztlicher Notdienst", "Ärztlicher Bereitschaftsdienst" oder ähnlichen Bezeichnungen zu finden. Da nur Kassenärzte teilnehmen müssen, hat sich auch die Bezeichnung "Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst" eingebürgert. Im Süden des Landkreises Rostock erreiche man ihn telefonisch unter der Rufnummer 116 117

Müssen sich Kassenpatienten an den Kosten des Rettungsdienst-Einsatzes beteiligen?

Der Eigenanteil beträgt 10,- Euro pro Einsatz. Die Rechnung darüber kommt von der Krankenkasse. Dieser Betrag wurde vom Gesetzgeber festgesetzt und liegt außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Rettungsdienstes. Auskünfte über eine Befreiung von der Zuzahlung erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

Welche Ausbildung haben die Mitarbeiter im Rettungsdienst?

Bild zeigt einen Mitarbeiter im Rettungsdienst
Mitarbeiter im Rettungsdienst

1. Rettungssanitäter
Rettungssanitäter werden im Krankentransport oder als Helfer des Rettungsassistenten in der Notfallrettung eingesetzt. Ihre Ausbildung dauert mindestens 520 Stunden. Neben 160 Stunden Theorie sind jeweils 160 Stunden Praktikum auf einer Lehrrettungswache und in einem Krankenhaus abzuleisten. Zum Abschluss wird ein 40-stündiger Prüfungslehrgang absolviert.
2. Rettungsassistent
Die Berufsausbildung zum Rettungsassistenten dauert zwei Jahre. Der einjährige theoretische Teil findet an einer staatlich anerkannten Ausbildungsstätte für Rettungsassistenten, wie dem DRK-Bildungszentrum in Teterow und in einer Klinik statt. Das zweite Jahr wird in Form eines Praktikums an einer staatlich anerkannten Lehrrettungswache absolviert. Die Rettungswachen der DRK Rettungsdienst Güstrow gGmbH in Güstrow, Bützow und Teterow besitzen diese Anerkennung bereits seit mehreren Jahren. Die Ausbildung zum Rettungsassistenten ist nur noch bis Ende 2014 möglich.
3. Notfallsanitäter
Der Beruf des Notfallsanitäters hat den bisherigen Rettungsassistenten als höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst abgelöst. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter unterscheidet sich wesentlich von der bisherigen Ausbildung zum Beruf des Rettungsassistenten und wurde von zwei auf drei Jahre verlängert. Das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) und die aufgrund dieses Gesetzes erlassene Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sind am 1. Januar 2014 in Kraft getreten.
Als Zugangsvoraussetzung muss mindestens ein mittlerer schulischer Bildungsabschluss vorgewiesen werden. Hauptschüler müssen zusätzlich eine mindestens zweijährige Berufsausbildung absolviert haben (§ 8 Nr. 2 NotSanG).
Als neues Ausbildungziel gilt, dass entsprechend dem allgemein anerkannten Stand rettungsdienstlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung und teamorientierten Mitwirkung insbesondere bei der notfallmedizinischen Versorgung und dem Transport von Patientinnen und Patienten vermittelt werden sollen (§ 4 Abs. 1 Satz 1 NotSanG).
4. Praxisanleiter/Lehrrettungsassistent
Zur Durchführung der praktischen Ausbildung im Bereich der Lehrrettungswachen und zur Organisation von internen Fortbildungsveranstaltungen verfügt die DRK Rettungsdienst Güstrow gGmbH über mehrere besonders qualifizierte Praxisanleiter/Lehrrettungsassistenten.
5. Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
Im Auftrag des Landkreises Rostock stellt die DRK Rettungsdienst Güstrow gGmbH den Organisatorischen Einsatzleiter Rettungsdienst (OrgL) im südlichen Teil des Kreises. Speziell ausgebildete Rettungsdienst - Mitarbeiter des DRK Güstrow sichern diese Leistung an 365 Tagen rund um die Uhr ab. Zum Einsatz kommt der organisatorische Einsatzleiter bei großen und außergewöhnlichen Schadenslagen in der Region. Seine Hauptaufgabe ist die organisatorisch taktische Einsatzleitung in Zusammenarbeit mit dem leitenden Notarzt am Schadensort. Weiterhin unterstützt er bei außergewöhnlichen Schadensereignissen die Rettungsleitstelle.
Der organisatorische Einsatzleiter verfügt über ein entsprechend ausgerüstetes Einsatzfahrzeug mit der nötigen Kommunikationstechnik.

Wo kann ich eine Ausbildung als Mitarbeiter im Rettungsdienst machen?

Seit 01.09.2014 bietet die DRK Rettungsdienst Güstrow gGmbH die Vollzeit - Ausbildung zum Notfallsanitäter an. Wenn Sie Interesse an diesem verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Beruf haben, der Zugleich Selbstständigkeit und Teamarbeit erfordert, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Wie wird der Rettungsdienst finanziert?

Die laufenden Kosten des Rettungsdienstes (Personalkosten, Fahrzeugkosten etc.) werden von den Krankenkassen, Berufsgenossenschaften oder Sozialämtern getragen. Diese Kosten werden über sogenannte Benutzungsentgelte abgedeckt. Die Höhe der Benutzungsentgelte wird zwischen Kostenträgern (Krankenkassen) und den Trägern des Rettungsdienstes auf Rettungsdienstbereichsebene (in der Regel Landkreise) ausgehandelt und in der Regel jeweils für ein Jahr festgelegt.

Wie hoch sind die Kosten für einen Einsatz?

Bild zeigt Rettungskräfte im Einsatz
Rettungskräfte im Einsatz

Die tatsächlichen Kosten, die durch die Einsätze entstehen (variable Kosten), machen lediglich 20 bis 25 Prozent der Gesamtkosten aus. Der Großteil der Kosten des Rettungsdienstes wird dadurch verursacht, dass rund um die Uhr qualifiziertes Personal und Spezialfahrzeuge einsatzbereit sein müssen, um im Bedarfsfall innerhalb von durchschnittlich 10 Minuten jeden an einer Straße gelegenen Notfallort zu erreichen. Diese fixen Kosten, auch Vorhaltekosten genannt, entstehen unabhängig davon, ob ein Einsatz gefahren wird oder nicht. Die Kosten des Rettungsdienstes werden auf die voraussichtliche Anzahl der Einsätze eines Jahres verteilt. Aus diesem Grund ist der „Preis“ für Einsätze in Rettungsdienstbereichen mit geringer Einsatzfrequenz höher als in Bereichen mit einer hohen Anzahl von Einsätzen (beispielsweise in Großstädten).